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Sind Sie sturzgefährdet?



Stürze können schwerwiegende Folgen haben. Es ist deshalb ratsam, das persönliche Sturzrisiko einzuschätzen, um beeinflussbare Gefahrenquellen auszuschalten oder abzumildern. Ein einfache Checkliste hilft bei der Einschätzung des persönlichen Sturzrisikos. Der Kriterienkatalog bietet auch Angehörigen, die sich um ein älteres Familienmitglied sorgen, Anhaltspunkte.

Checkliste: Risikofaktoren für Stürze
  • weibliches Geschlecht
  • deutliches Untergewicht
  • erniedrigter Blutdruck
  • deutliche Sehminderung
  • Einnahme von Neuroleptika (Psychopharmaka) oder Benzodiazepinen (Beruhigungsmittel)
  • Knochenbruch in den letzten fünf Jahren
  • Hilfsbedürftigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens (Aufstehen, Anziehen, Körperpflege, Essen, Treppen steigen usw.)
Wenn bei Ihnen zwei oder mehr der in der Checkliste aufgezählten Punkte zutreffen (bei älteren Frauen also nur ein zusätzlicher Risikofaktor!), sollten Sie mit Ihrem Hausarzt besprechen, ob eine weitere Abklärung des Sturzrisikos notwendig ist. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn es in der Vergangenheit bereits zu Stürzen gekommen ist. Der Arzt kann dann spezielle Tests vornehmen, um das Sturzrisiko genauer einzuschätzen. Wenn sich dabei ergibt, dass Sie wirklich sturzgefährdet sind, sollten Sie die auf den nächsten Seiten genannten Möglichkeiten nutzen, um das Sturzrisiko zu minimieren.

Ganz allgemein gilt: Je aktiver Sie im täglichen Leben sind, desto besser sind Sie gegen Stürze gewappnet. Wichtig sind Kraft, Koordination und - nicht zu vergessen - Lebensfreude.
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