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Wechseljahre (Klimakterium): Symptome



Vor der letzten Monatsblutung (Menopause) können Wechseljahres-Symptome in Form von Unregelmäßigkeiten in der Menstruation auftreten:

  • schwache Regelblutungen (Hypomenorrhoe)
  • starke Regelblutungen (Hypermenorrhoe)
  • verlängerte Menstruation (Menorrhagie)
  • Schmierblutungen vor und nach der eigentlichen Menstruation
  • verkürzte Zyklen unter 25 Tagen (Polymenorrhoe)
  • verlängerte Zyklen über 35 Tage (Oligomenorrhoe)
  • Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö)

Die bekanntesten Symptome in den Wechseljahren (Klimakterium) sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Über 70 Prozent der Frauen leiden unter den sogenannten vasomotorischen Störungen, das heißt, die Gefäße reagieren in den Wechseljahren nicht mehr angemessen auf bestimmte äußere Reize. Diese Symptome sind allerdings vorübergehend. Sie werden nach Ende des Klimakteriums immer seltener.

Dies gilt auch für andere typische Symptome in den Wechseljahren wie:
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen (meistens aufgrund von Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen)
  • Stimmungsschwankungen
  • depressive Verstimmungen
  • Reizbarkeit und Aggressionen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen, oft migräneartig
  • Konzentrationsstörungen
  • Nervosität
  • Angstzustände
  • starke Blutungen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen.

Zudem steigt nach den Wechseljahren durch den Östrogenmangel das Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Osteoporose und Arteriosklerose: Schließlich verringern Östrogene den Knochenabbau und senken des Spiegel des gefäßschädigenden LDL-Cholesterins - des "schlechten Cholesterins".Weitere Symptome werden vom Östrogenspiegel beeinflusst.

Bei diesen Symptomen handelt es sich vor allem um:
  • Verringerte Durchblutung und Durchfeuchtung der Schleimhäute (trockene Scheide, trockene Augen, empfindliche Mundschleimhaut)
  • Blasenschwäche (Harninkontinenz)
  • Gewichtszunahme, Fettumverteilung
  • Veränderungen an Haut und Haaren (Verlust an Elastizität, Haut und Haare werden dünn und trocken
  • Haarwuchs im Gesicht (Kinn, Oberlippe)
  • Libidoverlust

Symptome oft besonders stark bei Frauen mit PMS

Nicht alle Beschwerden und Krankheiten, die typischerweise in oder nach den Wechseljahren auftreten, sind jedoch eindeutig auf die veränderte Hormonsituation zurückzuführen. Ein klarer Zusammenhang besteht bei starken Blutungen, vasomotorischen sowie urogenitalen Beschwerden (z.B. Scheidentrockenheit und Harninkontinenz). Auch Osteoporose und Arteriosklerose werden durch die sinkende Östrogenproduktion im Klimakterium gefördert. Auslösender Faktor ist sie allerdings selten. Zur Osteoporose tragen oft Bewegungs- und Belastungsmangel mehr bei als ein Östrogenmangel.

Wer in der Vergangenheit unter ausgeprägten prämenstruellen Störungen (Prämenstruellem Syndrom) gelitten hat, ist oft auch von Beschwerden in den Wechseljahren besonders stark betroffen. Für Frauen mit Eierstockentfernung sind die Wechseljahre oft ebenfalls eine unangenehme Lebensphase: Bei ihnen setzt der Hormonmangel abrupt ein. Zudem fällt der Einfluss der Ovarien auf die periphere Östrogenproduktion weg, der bei Frauen ohne Eierstockentfernung auch noch in der Postmenopause besteht.

Durchschnittlich seltener betroffen von typischen Wechseljahresbeschwerden sind höher Gebildete sowie Frauen, die regelmäßig Sport treiben und ihre Freizeit aktiv gestalten.
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