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Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)



Meistens beginnt eine Nasennebenhöhlenentzündung schleichend. Symptome einer Sinusitis sind zum Beispiel eine verstopfte Nase, grüngelbes Sekret, Schmerzen im Gesichtsbereich sowie Schmerzen beim Bücken.


Frau putzt sich die Nase. © Thinkstock
Eine Nasennebenhöhlenentzündung, auch als Sinusitis bezeichnet, tritt häufig im Anschluss an einen ganz banalen Schnupfen auf. Die durch Erkältungsviren vorgeschädigte Schleimhaut kann sich nicht mehr ausreichend gegen Krankheitserreger wehren. Zudem bilden die geschwollenen Nasenschleimhäute eine Barriere, sodass der Schleim nicht abfließen kann. Für Krankheitserreger ist dies ein idealer Nährboden. Häufig nisten sich Bakterien ein und dringen bis in die Nasennebenhöhlen vor, die mit dem Naseninneren in Verbindung stehen.

Beschwerden der Sinusitis können chronisch werden

Je schneller eine Nasennebenhöhlenentzündung behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Unbehandelt können die Beschwerden dagegen chronisch werden. Deshalb sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Beschwerden länger als sieben Tage anhalten. Meist kann er die Diagnose relativ schnell anhand der eindeutigen Symptome einer Sinusitis stellen. Eine Nasenspiegelung (Rhinoskopie) ermöglicht es dem Arzt, in das Innere der Nase zu sehen. So kann er eine gerötete und geschwollene Nasenschleimhaut erkennen. Gegebenenfalls kann auch ein Abstrich des Nasensekrets gemacht werden, um die Bakterien zu identifizieren, die die Nasennebenhöhlenentzündung ausgelöst haben. Meist sind das Pneumokokken oder Haemophilus influenzae.

Ist die Diagnose Sinusitis sicher, entscheidet der Arzt, ob der Patient Antibiotika oder andere Medikamente einnehmen soll. In der Therapie einer Nasennebenhöhlenentzündung können auch abschwellende Mittel, pflanzliche Mittel sowie Salzlösungen eingesetzt werden.

Nicht nur ein Erkältungsschnupfen, auch allergischer Schnupfen kann eine Nasennebenhöhlenentzündung nach sich ziehen. Dann richtet sich die Behandlung ursächlich gegen die Allergie. Dafür muss allerdings erst herausgefunden werden, welches Allergen für die allergische Reaktion verantwortlich ist. Meist wird dies mithilfe eines Pricktests ermittelt.
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