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Flöhe



Flohbisse auf der Haut.
© Public Domain
Flohstiche treten meist gehäuft auf. Weil sie stark jucken, werden sie oft – wie hier – aufgekratzt.
Flohstiche findet man häufig an Körperstellen, die von Kleidung bedeckt sind. Es handelt sich um rötliche Quaddeln, die stark jucken. Meist finden sich mehrere Flohstiche in einer Reihe. Flöhe haben in der Regel einen bevorzugten Wirt, aber sie saugen auch Blut bei anderen Wirten. So gibt es Menschen-, Hunde-, Katzen- oder Hühnerflöhe. Durch den hohen Hygienestandard in Industrienationen ist der Menschenfloh hier selten geworden. In unseren Breiten sind daher Menschen meist von Stichen der Flöhe ihrer Haustiere betroffen. Flöhe sind als Überträger von Krankheiten wie Pest, Fleckfieber und Tularämie bekannt. In tropischen Gebieten spielen sie als Krankheitsüberträger immer noch eine große Rolle.

Flohstiche werden symptomatisch mit einem Anti-Histaminikum gegen den Juckreiz behandelt. Ansonsten reicht es meist aus, die häusliche Umgebung gründlich zu reinigen, zu saugen und Haustiere flohfrei zu halten. Bei stärkerem Befall muss ein Kammerjäger hinzugezogen werden.

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