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Demenz und Morbus Alzheimer: Medikamente bei Begleiterkrankungen



Depression, Angst, Wahnvorstellungen und Aggressivität als häufige Begleiterkrankungen fortschreitender Demenzen können ebenfalls eine medikamentöse Behandlung erfordern. Neuroleptika beeinflussen die Signalübertragung durch den körpereigenen Stoff Dopamin, indem sie die Dopaminwirkung hemmen und dadurch stabilisierend wirken. Antidepressiva verändern den Hirnstoffwechsel, sodass sich die Stimmung der Patienten aufhellt und depressive Verstimmungen gelöst werden. Diese Mittel werden bei dementen Patienten aber nur in der geringsten noch wirksamen Dosis empfohlen. Vor Beruhigungsmitteln (Benzodiazepinen) ist dringend zu warnen.

Da bestimmte Substanzen eine Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit und parkinsonähnliche Symptome verursachen können, ist bei der Auswahl besondere Sorgfalt geboten.
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