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Therapie bei Akne: Isotretinoin



Bei sehr schweren Fällen von Akne, die sich durch andere Therapien nicht mildern lässt, kann Isotretinoin zum Einsatz kommen, ein entfernter Verwandter der Vitamin-A-Säure. Es wird dann nicht mehr nur lokal angewendet, wie die Retinoide, sondern systemisch, beispielsweise als Tablette. Der Wirkstoff senkt in erster Linie die Talgproduktion, indem er die Größe der Talgdrüsen verringert.

Isotretinoin hat starke Nebenwirkungen

Sehr wirksame Medikamente haben oft entsprechend starke Nebenwirkungen. So auch Isotretinoin: Bei der Anwendung kann es zu Überreaktionen der Haut, Haarausfall, Nasenbluten und Gelenkschmerzen kommen. Leberfunktionsstörungen sind möglich, deshalb sind bei einer Therapie der Akne mit diesem Wirkstoff regelmäßige Kontrollen der Leberwerte nötig. Nierenkranke sollten nicht mit Isotretinoin behandelt werden. Die schwerwiegendste Nebenwirkung ist aber: Isotretinoin gilt als teratogen, das heißt, es kann Schäden und Fehlbildungen beim ungeborenen Kind hervorrufen. Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangere und stillende Mütter sollten diesen Wirkstoff nicht einnehmen.
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